Gloria von Jaxtberg ist ungewöhnlich schön.
Schöner als die anderen Schweine. Und damit
fangen die Probleme an. Gloria träumt von einer
freien, glücklichen Schweinewelt. Damit macht
sie sich ebenso unbeliebt wie mit ihren goldenen
Locken, auf die sie so stolz ist: „Das deutsche
weiße Edelschwein ist rein und klar wie
Edelstein. Die Borsten sind ganz kurz und grad,
kein Schnickschnack.
Gloria träumt von einem wilden Helden, der so
ganz anders ist als ihre Stallgenossen, denen
Ordnung, Disziplin und Hierarchie das Wichtigste
ist.
Mit viel schwarzem Humor bringt das Junge
Theater Nellie Nashorn eine skurrile Geschichte
von Rassismus im Schweinepferch und Hoffnung auf
das große Glück auf die Bühne.
Eine komische wie anrührende Liebesgeschichte
für Menschen ab 12 Jahren.
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In
Kooperation mit der Frauenberatungsstelle
Lörrach:
Heinrich der VIII
Er war ein
Fettsack und ein großartiger Sportler, ein
Blaubart und ein sensibler Komponist,
spielsüchtig und tief gläubig. Er brach mit Rom
und hielt Luther für eine Kanalratte. Zwei
seiner sechs Ehefrauen verloren bei ihm den
Kopf! 12 seiner Minister taten es den Gattinnen
nach. Er führte blutige Kriege und verfasste die
schönsten Liebesbriefe seiner Zeit. Er fraß,
soff, hurte und tötete und
wünschte sich nichts sehnlicher als einen Sohn.
Er war der König von England und Elizabeth I.
war
seine Tochter. Ladies and Gentlemen! Welcome to
England! Wir schreiben das Jahr 1599. Elizabeth
I. liegt mit Zahnschmerzen auf ihrer Couch, zu
ihren Füßen: William Shakespeare. Er stellt der
Königin gerade sein neuestes Stück vor. Es
handelt von ihrem Vater: Heinrich VIII. „Ist es
zum Weinen, Shakespeare, oder zum Lachen?“
„Beides, Majestät, beides!“
Bea von Malchus entführt das Publikum in die
Renaissance anlässlich des Weltfrauentages, aber
nicht nur für Frauen.
Angeboten wird alles was Frau so anzieht oder womit sie sich
schmückt.
Das Cafe ist während des Flohmarkts geöffnet. Tischkartenvorverkauf am Dienstag, den 6. März von 18 – 20 Uhr
im Nellie Nashorn Café.
Nach 6
trostlosen Jahren als Single ist Stephan Bauer
endlich wieder unter der Haube.
Und was für eine Granate! 25 Jahre alt,
Traummaße, klug und selbständig: Ein Sechser im
Lotto. Trotzdem fühlt sich die neue Beziehung
aber nur an „wie 3 Richtige mit Zusatzzahl“.
Neben einer jungen Frau an der Seite fühlt sich
Mann plötzlich steinalt und mopsig. Die alten
Ausreden: “Ich hab ja einen Waschbrettbauch,
aber der versteckt sich unter meinem Fett“
funktionieren nur noch mittelprächtig. Bleibt
die Frage, warum man sich eine Partnerin sucht,
mit der man sowenig Gemeinsamkeiten hat. Ein
schonungslos, treffsicheres Kabarettprogramm
über Minderwertigkeitskomplexe und
Generationskonflikte.
Sex in
der Krise Ein
gesellschaftspolitischer Rundumschlag
Im Kapitalismus
galt die Devise, „Glück an der Börse? Geld für
die Liebe!“ Das Dilemma: Banken- und Finanzcrash
haben gezeigt, Wirtschaftskrisen ziehen stets
Einbrüche an Stellen nach sich, wo man sie
zunächst nicht vermutet. Gibt es also einen
Zusammenhang zwischen Wirtschaftsmacht und
Libido? Folgt einem potenten Börsen-Hype
gesetzmäßig die Baisse im Bett? Macht Geld geil?
Wer allerdings harmloses Geschlechterkabarett
oder platte Frivolitäten für ein rasches
Vergnügen erwartet, ist hier fehl am Platz.
“Sex in der Krise!“ liefert einen intelligenten
gesellschafts- und wirtschaftspolitischen
Rundumschlag, ohne „erogene Schlüpfrigkeiten“
oder „praktische Tipps zur Auffrischung einer
nachlassenden Libido“. Hubert Burghardt springt
in mal mehr, mal weniger vertraute Figuren. Oder
auch ans Klavier und singt schöne Lieder über
unschöne Dinge. „Sex in der Krise!“ ist ein
krisenfestes Kabarettprogramm, das durch
Mitdenken richtig sexy wird.
Sie sind jung! Sie sehen gut aus! Und sie können singen,
was das Zeug hält! HIGH FIVE, die fünf Jungs von
Deutschlands jüngster professioneller A-Cappella-Band,
wissen nicht nur, wie man Mädels begeistert – sie
erobern mit ihrem charmanten Gesang gleich die Herzen
aller im Sturm!
Ihre Lieder sind intelligent, witzig bis nachdenklich,
voller überraschender Pointen und allesamt selbst
getextet und komponiert. Mit einem Songmix aus
Rock’n’Roll bis Pop, Heavy Metal bis Volksmusik und
Schlager bis House - dargeboten in sportlichen
Choreographien - rocken die Twens den Saal.
Dass HIGH FIVE 2010 beim Internationalen
A-Cappella-Festival in Graz mit dem 2. Platz (Kategorie
„Comedy“) ausgezeichnet wurde, unterstreicht das
erstaunlich hohe Niveau der Newcomer.
In ihrem Programm „Mundesjugendspiele“ beleuchten
Hannes, Jannis, Luki, Sebi und Uli den ganz normalen
Alltag zwischen Speed-Dating, Metrosexualität und
shoppingwütigen Freundinnen, wünschen sich die Hippies
samt Woodstock zurück und weihen in acappellyptischenVisionen
die Instrumente ihrem Untergang:
Eines ist gewiss: ob Sie nun gerade lachen oder weinen –
bei diesem Fünfkampf bleibt kein Auge trocken. Wenn die
Spiele beginnen, lautet deshalb das Motto für jedermann:
dabei sein ist alles!
Wieder einmal hat die einzige Boygroup mit Frau
schonungslos die Top Ten der letzten 300 Jahre
analysiert. Frau Köfer, der Mathis und Dieter
Behrens haben liebevoll die größten Charterfolge
der
Geschichte von unnötigem inhaltlichen Ballast
befreit und mit Satzgesang neu aufgemischt.
Ebenso unnachgiebig besteht die
fast-A-Cappella-Band auf die Teilnahme des
Pianisten Martin Rosengarten, der mit seinen
synthetischen Instrumenten das Schleppen eines
Schlagzeugs überflüssig macht. Beim Hören dieser
Neufassungen wird das Publikum endlich
verstehen, worum es bei den Hits von Nena,
Beethoven, Eminem oder The Les Humphries Singers
wirklich geht.
In ihrer Show zwischen House Musik und Kaufhaus
Musik jagt eine absurde Alltagsgeschichte die
nächste, Klassik trifft auf Rap und Kinderlied
auf Neue Deutsche Welle.
Kabarett ist unanständig. Denn es
bedeutet sich in aller Öffentlichkeit
über sein Personal lustig zu machen. So
etwas tut man nicht. Max Uthoff weiß
das. Er tut es trotzdem und er ist oben.
Als Mann, Weißer, Westeuropäer. Da heißt
es, die Pfründe zu sichern gegen die
Hungrigen, die ihr Stück vom Kuchen
abhaben wollen: Migranten, Arme, Frauen.
Und so ruft man Ihnen zu: Das Leben ist
kein Wunschkonzert! Eher eins von
Rammstein. Zu teuer, schlecht im
Geschmack, das Böse anbetend. Die gute
Nachricht lautet: Wir Deutschen haben
auch anständig bezahlte Leiharbeiter:
Politiker. Wir leihen ihnen die Arbeit,
von der wir ahnen, dass sie zu schmutzig
ist um sie selbst zu machen.
Hereinspaziert, meine Damen und Herren,
in das Panoptikum des alltäglichen
Wahnsinns. Der mehrfach preisgekrönte
Max Uthoff gibt sich die Ehre als
Reiseführer durch ein Land, in dem sich
jeder Zehnte nach einem starken Führer
sehnt. Und das trotz Roland Pofalla.
Max Uthoff hat den Deutschen Kleinkunstpreis 2012 erhalten.