NELLIE NASHORN EIGEN PRODUKTIONEN |
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| Zum Stück In humorvollen Szenen zeigen "Les Hippopotames" aus Nancy und das "Junge Theater Nellie Nashorn" aus Lörrach in einer Koproduktion die Pleiten, Pech und Pannen der Olympischen Spiele in Paris 1900. In turbulenten Begegnungen, sei es beim Wettangeln oder in der zart aufkeimenden Liebe zwischen den beiden deutsch-französischen Mannschaftskapitänen, treffen die französischen und deutschen Teilnehmer in den unterschiedlichsten Disziplinen aufeinander. Seit März 2006 wurde an dieser Produktion der deutsch-französischen Jugendtheatergruppe unter der Leitung der Regisseure Leo Turon, Helene Merlin und Birgit Vaith gearbeitet. Die mehrtägigen Probeeinheiten fanden sowohl in Deutschland, als auch in Frankreich statt. |
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BZ
vom 25.05.2007 Erfolg fürs Junge Theater
LÖRRACH (seh). Begeisterung beim Jungen Theater Nellie Nashorn: Beim
Theaterfestival in Vézelise bei Nancy holte die deutsch-französische
Koproduktion "Paris 1900" den Jurypreis, in der Publikumsgunst landete das
Stück auf Platz zwei. Die Oberbadische vom 27.9.06 Leicht, kess und sehr charmant Premiere von „Paris 1900“ im Nellie Nashorn / Gelungene deutsch-französische Koproduktion Von Dorothea Gebauer Lörrach. Es ist, als ob man in einem großen, bunten Bilderbuch aus früherer Zeit blätterte. Fröhlich bewegte und bewegende Bilder gehen kurzweilig und in sportlich rasantem Tempo über die Bühne, ranken sich um die Themen Sportolympiade und Weltausstellung am Anfang des 20. Jahrhunderts. „Paris 1900" ist ein Stück, das mit Schauspielern des „Jungen Theater Nellie Nashorn" unter der Regie von Birgit Vaith gemeinsam mit Nicolas Turon auf die Bühne gebracht und mit französischen Jugendlichen der Theatergruppe „Les Hippopotames" aus Nancy erarbeitet wurde. Auf der Metaebene des Stückes wird Bezug genommen auf Klischees, wird spielerisch und humorvoll die Beziehung der beiden Nationen Frankreich und Deutschland thematisiert. Disziplinen, die es nicht mehr gibt, Kuriositäten und Skurriles wird mit aufs Korn genommen und pantomimisch fein und glanzvoll geschliffen dargeboten. Wie komisch und groß, einzigartig und wunderbar Olympiade und Weltausstellung für die damalige Öffentlichkeit waren, wird leichtfüßig und charmant veranschaulicht. Natürlich muss auch bei allem Wettbewerb und sportlichem Ehrgeiz die Liebe ins Spiel kommen und zuckersüß eingebaut werden. Dass beide Truppen schon Erfahrung in Theaterarbeit haben, es gut miteinander können und mühelos kooperieren, ist unübersehbar. Trotz aller Disziplin und Professionalität ist die Vorstellung von jugendlichem Schwung und Elan durchdrungen, sie entwickelt sich so kess und witzig, dass an keiner Stelle Langeweile aufkommt. Die Zweisprachigkeit ist kein Problem. Spontane Simultanübersetzungen unterbrechen nicht, sondern sind in kleine szenische Einheiten eingebettet, in denen der Körper, die Formation, die Mimik und Gestik viel mehr aussagen als Worte allein. Die mutige Koproduktion begann mit einer Begegnung der beiden Regisseure während des Internationalen Theatertreffens in Lörrach. Historische Tonaufnahmen und -dokumente geben der Aufführung Zauber und authentischen Flair. Die Kostümierung, ebenso der damaligen Zeit nachempfunden, spielt mit Emblemen nationalen Stolzes. BZ vom 26.09.2006 Gleichstand unter Freunden Paris 1900 - ein Projekt vom jungen Theater Nellie Nashorn und Le Troupô aus Nancy Vor einem knappen Jahr trafen sich das Junge Theater Nellie Nashorn von Birgit Vaith und Le Troupô aus Nancy beim Internationalen Theatertreff in Lörrach und verabredeten ein gemeinsames Projekt. Jetzt war das Ergebnis als Schlusspunkt der Jubiläumswoche im Nellie Nashorn erstmals auf der Bühne zu sehen. Zwischen den jungen Spielern aus dem Dreiländereck und der Jugendgruppe von Le Troupô, die sich "Les Hippopotames" (Die Nilpferde) nennt, ist Freundschaft gewachsen - das Stück "Paris 1900" , das sie zusammen unter der Regie von Birgit Vaith und Nicolas Turon erarbeitet haben, spielt mit dem Gegenteil. Im Mittelpunkt steht die Konkurrenz zweier Nationen, ausgetragen auf dem Feld des Sports und in höchst unterhaltsamer Weise. Paris 1900, das war Olympia - in jenen unendlich fernen Zeiten, da es noch kein Fernsehen gab. So spielen denn Gazetten eine große Rolle als Transporteure des sportlichen und semisportlichen Geschehens. Es wird geblättert und geraschelt und zitiert im Takt und nach jener präzisen Choreographie, die das ganze Stück durchzieht. Aufs Schönste nehmen sich die einstigen Erbfeinde selbst auf den Arm. Auftakt: Dem deutschen Michel ist sein Täubchen abhanden gekommen, das er doch für den Wettbewerb benötigt - diese Spiele kennen nämlich Sportarten, die längst nicht mehr olympisch sind. Angeln zum Beispiel. Oder Bogenschießen. Oder eben Brieftaubenflug. Am Ende hat er seinen Vogel zurück, für kurze Zeit zumindest, der Bogen schließt sich. Dazwischen tobten eine höchst humorvolle Konkurrenz und eine kleine Romeo-und-Julia-Geschichte zwischen den Mannschaftskapitänen beider Parteien. Eine deutsch-französische Liaison, die für allerlei zusätzlichen Witz sorgt und - anders als bei Shakespeare - glücklich endet. Im Zentrum aber steht der Sport. Die jungen Spieler - sie sind 14 bis 18 Jahre alt und agieren ebenso vergnügt wie diszipliniert - wogen als Rennradlerpulk und Marathonhaufen über die Bühne. Sie messen sich im Angeln, Boxen, Gewichtheben, Fechten, Diskuswerfen, Weitsprung oder Heißluftballonflug, streiten auch schon mal auf nichtsportlichem Terrain - all das vor allem mit Gestik und Mimik. Dieses Theater setzt auf den Ausdruck des Körpers. Es gibt schon auch Sätze und Worte, es wird damit gespielt, dass man sich (sprachlich) nicht versteht, aber für das Publikum gibt es keine Sprachbarriere. Man schaut und liest aus der Aktion, was gerade geschieht. Wunderbar gelingen die Szenen mit großer Besetzung, die akkurat durchkomponiert sind, aber auch Soli und Duette. Viel mimische Begabung haben die Regisseure herausgekitzelt - man merkt, von diesen Jugendlichen steht keiner zum ersten Mal auf der Bühne. Am Ende steht ein knapper Sieg der Teutonen und "Gold für fair play" für die Konkurrenz, in summa "der schönste Gleichstand der Sportgeschichte". Sabine Ehrentreich Der Sonntag vom 17. September 2006 Die kuriosen Spiele Ein sportliches deutsch-französisches Jugendtheater Von Kornelia Schiller Ein Hauch von Olympia wird durch das Nellie Nashorn wehen, wenn am 24. September um 17 Uhr die olympische Flamme entzündet wird. Dann heißt es für 45 Minuten: Möge der Beste gewinnen. Es wird ein theatralisch-sportlicher Wettkampf werden, den das Junge Theater Nellie Nashorn mit den „Les Hippopotames" aus der französischen Stadt Nancy ausfechten wird. Sie werden in einer grenzüberschreitenden Theater-Coproduktion die Olympischen Spiele in Paris um 1900 schauspielerisch umsetzen. Seit März proben die Jungschauspieler sowohl in Lörrach als auch in Nancy an der Umsetzung des Stoffes, den sich Birgit Vaith zusammen mit ihren französischen Kollegen Leo Turon und Helene Merlin ausgedacht hat. Wie aber kam es zu dieser gemeinsamen Produktion? „Die Frage lässt sich schnell beantworten", erzählt Birgit Vaith. „Als Leo Turon und ich uns im vergangen Jahr beim internationalen Theatertreffen in Lörrach getroffen haben, haben wir beschlossen, mit den Jugendtheatergruppen, die wir betreuen, ein gemeinsames Projekt zu erarbeiten." Im Januar traf sich Vaith mit ihren französischen Kollegen Turon und Helene Merlin zum gemeinsamen Brainstormen für die Theater-Coproduktion. Sie beschlossen, eine eigene Idee szenisch umzusetzen. „Wir sind irgendwie auf die kuriosen Olympischen Spiele in Paris 1900 gekommen." Kurios deshalb, weil die Spiele damals ein halbes Jahr dauerten und viele Teilnehmer sich gar nicht bewusst waren, dass sie an den Olympischen Spielen teilnehmen, denn sie waren Bestandteil der Weltausstellung. Nachdem man gemeinsam das Thema des Stückes gefunden hatte, wurde in Nancy und in Lörrach eine Menge zum Thema recherchiert. Vaith und ihre Schützlinge wälzten Bücher mit Fotos, um sich einen Eindruck über die damalige Situation zu verschaffen. Kleidung, Körperhaltung und Aussehen der Sportler wurden genauestens studiert, um sie umsetzen zu können. In „Paris 1900" wird weniger mit Worten agiert, sondern vor allem mittels Körpersprache. „Bei der Zusammenarbeit mit den französischen Jugendlichen haben wir festgestellt, dass sie eine sehr körperbetonte Art des Schauspielerns haben", erwähnt Regisseurin Vaith. Die pantomimische Darstellung des Stückes hat vor allem den Vorteil, dass man die deutsch-französische Sprachbarriere überwindet. Die deutschen Jugendlichen haben sich gern auf dieses Experiment eingelassen. Mit ihrer Regisseurin haben sie zuerst ihre eigene Körpersprache erforscht, bevor sie an die Rollenverteilung für das Stück gingen. „Jeder der Darsteller hat seine ganz eigene Körpersprache, die wir versucht haben, für den Charakter des Stückes zu nutzen." Bei den gemeinsamen Proben, die wechselnd in Frankreich oder in Deutschland stattfanden, lernten die Jugendlichen voneinander. Mittlerweile sind sie zu einer binationalen Theatergruppe zusammengewachsen, die sich auf die Premiere am 24. September in Lörrach freut. Nach den Aufführungen in Lörrach geht es für das Jugendtheater Nellie Nashorn nach Frankreich auf Tournee. Badische Zeitung vom Samstag, 16. September 2006 Wenn das Nashorn mit
dem Nilpferd. . .
Wenn
die Nilpferde mit den Nashörnern zusammen kooperieren, dann gibt es Theater.
Die Nilpferde, das ist die französische Jugendtheatergruppe "Hippopotames"
aus Nancy. Zusammen mit dem Jungen Theater Nellie Nashorn werden sie am 24.
September das Stück "Paris 1900" aufführen. Besonderheit dieser
deutsch-französischen Theater-Koproduktion: körperbetontes Schauspiel. Kornelia Schiller "Die Oberbadische" vom 15. September 2006 „Paris 1900" – Pleiten einer Olympiade Deutsch-französisches Theaterprojekt zum Nellie-Nashorn Jubiläum Von Peter Ade Lörrach. Ein deutsch-französisches Theaterprojekt bildet den Abschluss der Festivitäten zum 20-jährigen Bestehen des Kulturzentrums Nellie Nashorn. 13 Jugendliche aus Lörrach und Nancy führen am Sonntag, 24. September, das Stück „Paris 1900" auf. Mit humorvollen Szenen erinnern die Jugendtheatergruppe „Les Hippopotames" und das „Junge Theater Nellie Nashorn" in einer Koproduktion an mancherlei Pleiten, Pech und Pannen der Olympischen Spiele im Paris des 19. Jahrhunderts. Turbulenzen sind inbegriffen; etwa beim Wettangeln oder in der zarten Liebe zwischen dem deutschen und dem französischen Mannschaftskapitän. Seit März dieses Jahres wurde das Stück sowohl in Lörrach als auch in Nancy gemeinsam erarbeitet (wir berichteten). Die Regie übernahmen Leo Turon, Helene Merlin und Birgit Vaith vom Nellie Nashorn. „Geboren" wurde die Idee des gemeinsamen Theaterprojekts bei den Internationalen Theatertagen 2005 in Lörrach. „Die Jugendlichen waren sofort Feuer und Flamme", erinnert sich Birgit Vaith. „Sie haben sich in kürzester Zeit völlig unverkrampft als Team gefunden und äußerst diszipliniert gearbeitet." Dabei war der Einsatz sehr anstrengend. Körpersprache war und ist in erster Linie gefragt, weniger die schauspielerische Einzelleistung. Skurrile, eigenwillige Typen bestimmen die Szenen. Pantomime dominiert und damit gibt's jede Menge nonverbale Konversation. „Da muss schon auch das Publikum einiges an Einfühlungsvermögen und Verständnis für Körpersprache mitbringen", meint Birgit Vaith. Die sieben Lörracher „Olympioniken" des „Paris 1900" werden dargestellt von den Gymnasiasten Kirstin Quartier, Lukas Löffler, Mathilde Leibfried, Maren Hätty, Philipp Honold, Anette Honold und Magdalena Vaith. Zumindest die Lörracher Darsteller im Alter von 15 bis 18 Jahren äußerten sich gestern in einem Pressegespräch begeistert über das nicht alltägliche Theaterprojekt. „Die Franzosen waren sofort unsere Freunde, und wir sind in ständigem Kontakt", freut sich Kirstin Quartier. „Wir können uns vorstellen, weiterhin gemeinsam zu arbeiten", ergänzt Mathilde Leibfried. Bis jetzt sind drei Aufführungen des 45-minütigen Stücks geplant: an den Sonntagen 24. September und 1. Oktober (jeweils 17 Uhr im Jubiläumszelt beim Nellie Nashorn an der Tumringer Straße) sowie am Donnerstag, 19. Oktober, 11 Uhr, als Schulvorstellung in der Stadtkirche. Auf Frankreich-Tournee mit Aufführungen in Nancy geht's vom 2. bis 5. November. Badische Zeitung vom Freitag, 2. Juni 2006 Ein Theaterprojekt um Olympia 1900 in Paris Erste Theaterprobe der Jugendtheatergruppen “Junges Theater Nellie Nashorn” und “Les Hippopotames” in Frankreich LÖRRACH
(BZ). Seit März diesen Jahres treffen sich regelmäßig acht Mitglieder des
“Jungen Theater Nellie Nashorn” und fünf Jugendliche der Jugendtheatergruppe
“Les Hippopotames” aus Frankreich um für ihr gemeinsames Theaterstück zu
proben (wir berichteten). Treffpunkt war bisher immer das Nellie Nashorn in
Lörrach. In der vergangenen Woche war nun die deutsche Gruppe erstmals in
Frankreich zu Gast. |
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Fotogalerie Aufführung am 1. Oktober 2006 im Nellie-Nashorn Lörrach |
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